Therapieinhalte

Ziele der LERNSTRATEGIE

Kinder u. Jugendliche werden anhand von individuell abgestimmten Lernstrategien zu einer positiv besetzten Lernstruktur geführt, die in die häusliche Umgebung übertragen wird. Fernziel ist der Transfer automatisierter Strategien, um selbständig und erfolgreich lernen zu können. 

Die konkrete Arbeitsweise ist individuell am Einzelfall orientiert. Hier einige Schwerpunkte unserer Arbeitsweise:


Legasthenie

  • basales Training für den Lese- und Schreiberwerb
  • psychomotorische Elemente
  • Entspannungstechniken
  • lautgetreue Rechtschreibförderung nach C. Reuter – Liehr
  • Marburger Rechtschreibprogramm
  • Leseförderung: CELECO (PC-Leseprogramm)
  • auditive Wahrnehmung u. Verarbeitung (AWVS): AUDIOLOG (PC-Programm)
  • Anlegen einer Lernkartei
  • Verhaltenstherapeutische Techniken z.B. (Selbstinstruktionstraining:Was ist meine Aufgabe? Was soll ich tun? etc.)

Dyskalkulie

  • Förderung der Basiskompetenzen (Fähigkeiten, die für das erfolgreiche Rechnen notwendig sind)
  • Erfassen und Umgang mit Mengenbildern, Vermittlung einer Mengenvorstellung
  • Verständnisaufbau unseres Stellenwertsystems
  • Vermittlung der Grundrechenarten plus, minus, mal, geteilt
  • Umgang mit Größen: Geld, Längen, Gewicht
  • Sach- und Textaufgaben

Eine Legasthenie- / Dyskalkulietherapie dauert in der Regel 1 - 2 Jahre und findet einmal in der Woche als Einzelförderung für 45 Min. in den Praxisräumen statt.

Brauchen Sie weitere Informationen? Wir beantworten Ihre Fragen gern.

 

Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern

  • Der Therapieerfolg hängt entscheidend von der elterlichen Mitarbeit ab. Aus diesem Grund wird der Elternschulung innerhalb der Therapie angemessene Zeit eingeräumt. Dies bedeutet, dass Eltern zu Therapiestunden eingeladen werden, um die Methode zu erlernen sowie Tipps zur Zusammenarbeit zu erhalten. Darüber hinaus erhalten Eltern bei Bedarf themenbezogenes Informationsmaterial. Im weiteren Verlauf der Therapie finden in regelmäßigen Abständen Rückmeldegespräche statt.
  • Soweit wie möglich und auch sinnvoll, arbeiten wir mit Lehrern und anderen Fachkräften zusammen. Vorausgesetzt sind dabei natürlich das Einverständnis der Erziehungsberechtigten sowie eine Entbindung der Schweigepflicht. So nehmen wir beispielsweise Kontakt zu den entsprechenden Fach- oder Klassenlehrern auf, um Ihnen die aktuelle Problematik des betroffenen Kindes zu verdeutlichen, unsere therapeutische Arbeit kurz zu schildern und eine Zusammenarbeit zur Entlastung der Situation seitens der Schule anzuregen. Weitere Ansprechpartner sind für uns z.B. Ergotherapeuten, Kinder- und Fachärzte.